Oralismus


Oralismus und seine Folgen: Warum Aufarbeitung notwendig ist

Über Jahrzehnte wurde die Gebärdensprache an Schulen und in anderen Einrichtungen unterdrückt oder verboten. Taube Kinder sollten ausschließlich das Sprechen und Lippenlesen erlernen. Diese als Oralismus bezeichnete Praxis führte häufig zu Sprachdeprivation, Bildungsbenachteiligung sowie gesundheitlichen, psychischen und sozialen Belastungen.
 

Der Abschlussbericht des Deutschen Gehörlosen-Bundes beleuchtet die historischen Hintergründe, dokumentiert Erfahrungen betroffener Menschen und untersucht die lebenslangen Folgen dieser sprachlichen Unterdrückung. Er verdeutlicht, warum gesellschaftliche und politische Aufarbeitung, die Anerkennung des erlittenen Unrechts und ein gesicherter Zugang zur Deutschen Gebärdensprache notwendig sind.
 

 

Abschlussbericht: „Unterdrückung der Gebärdensprache und ihren lebenslangen gesundheitlichen Folgen“

Zum Bericht: Abschlussbericht als PDF herunterladen

 

Autor*innen: Katharina Pape, Wiebke Fuchs, Prof. Dr. Sabine Fries, Christian Ebmeyer, Simon Kollien und Helmut Vogel.

Herausgeber: Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.